Internationale Intensivtrainings (IIT)

Mit International Intensiv Training (IIT) bezeichnet das CNVC ein besonderes Trainingsformat, das von Marshall Rosenberg vor ca. 20 Jahren entwickelt wurde.

Link zum CNVC mit Terminen, weiteren Informationen und zur Anmeldung

Ein IIT zeichnet sich durch folgende Punkte aus:

  • Dauer: Durch die Dauer von 9 Tagen entsteht eine besondere Intensität und Gemeinschaft unter den Teilnehmenden, die tiefe Prozesse und vertieftes Arbeiten begünstigt.
  • Internationalität: Ein IIT wird stets von einem internationalen Trainerteam geleitet und von Menschen aus verschiedenen Ländern besucht. Trainingssprache ist daher oft Englisch, gegebenenfalls mit organisierter Übersetzung. Durch diese Vielfalt an TeilnehmerInnen aus verschiedenen Ländern wird den Teilnehmenden bewusst, dass sie Teil einer weltweiten Gemeinschaft sind. Darüberhinaus gibt es oft Anknüpfungspunkte für Projekte zum Sozialen Wandel, der ein wesentliches Anliegen des CNVC ist. Eine Tradition in diesem Rahmen ist eine Abendveranstaltung „Giraffes around the World“, bei der Social Change-Projekte aus verschiedenen Ländern vorgestellt werden.
  • Trainervielfalt: Ein IIT wird von einem Trainerteam aus zumeist vier Trainerinnen und Trainern begleitet. Dies gibt allen Teilnehmenden eine reiche Auswahl an Lernmöglichkeiten.

Marshall Rosenberg und das CNVC haben mit der Entwicklung und Durchführung dieser Trainings dazu beigetragen, den Prozess der Gewaltfreien Kommunikation weltweit zu verbreiten, und es Menschen aus allen Ländern zu ermöglichen, die Gewaltfreie Kommunikation kennen zu lernen und miteinander zu leben. Außerdem war es Marshall Rosenberg ein Anliegen, möglichst viele der Menschen, die sich auf den Zertifizierungsprozess befinden, selbst kennen zu lernen, sie zusammenzubringen und ihnen bestimmte Themen nahezubringen, die ihm am Herzen lagen (z.B. Sozialer Wandel, Spiritualität). Dies wird heute durch die Trainerteams der IITs fortgeführt.

Auch heute ist das IIT gerade für ZertifizierungskandidatInnen eine gute Gelegenheit, sich mit anderen KandidatInnen aus anderen Ländern auszutauschen und zu vernetzen.

Marshall Rosenberg und viele verschiedene zertifizierte Trainerinnen und Trainer veranstalteten seit 1994 bis zu zehn IITs pro Jahr in allen Teilen der Welt. Das erste IIT fand 1994 in der Schweiz, in Le Louverain statt, mit 35 TeilnehmerInnen aus 15 verschiedenen Ländern. Seither haben mehr als 150 IIT´s in aller Welt stattgefunden. Bei den letzten IITs haben jeweils ca. 40 – 60 Personen teilgenommen, oft aus mehr als 20 verschiedenen Ländern.

Personen mit einem niedrigen Einkommen können einen Antrag auf eine ermäßigte Teilnahmegebühr stellen. Außerdem bietet das CNVC einen Rabatt von 15% für ZertifizierungskandidatInnen und IIT-Wiederholer.

Wenn Sie gerne über neue Termine für IITs durch das CNVC informiert werden wollen, können Sie sich hier in eine Benachrichtigungsliste (Notification list) eintragen lassen.

Hier finden Sie Termine, weitere Informationen und das Anmeldeformular für IITs auf der Website des CNVC.

Bericht einer Teilnehmerin und Zertifizierungskandidatin von ihrer IIT-Erfahrung:

„Das Besondere am IIT war für mich:

Mit vielen Menschen aus unterschiedlichen Länder, mit ihren unterschiedlichen kulturellen Hintergründen in einer Gemeinschaft und über den Zeitraum von 11 Tagen zusammen zu sein hat Verbindung geschaffen. In mir ist so etwas lebendig geworden wie: Ja ich bin Teil einer großen Gemeinschaft, die sich nach Veränderung sehnt und diese lebt.

Die Atmosphäre von gegenseitiger Wertschätzung und Empathie war noch lange nach dem IIT in mir lebendig und allein die Erinnerung daran lässt dies wieder aufleben.

Zudem konnte ich verschiedene Trainer mit ihrer Art, die GFK zu leben und zu lehren, kennen lernen. Das gab mir die Möglichkeit, meine eigene Trainingsmethode und mein Bild, wie möchte ich die GFK weiterverbreiten, klarer zu definieren.

Leider habe ich die Möglichkeit, Empathie zu geben und auch ein Feedback dafür zu bekommen nicht genutzt. Aber es ist eine prima Gelegenheit für alle, die auf dem Weg der Zertifizierung sind.“

Karin Großmann