AssessorInnen-Team

Internationales AssessorInnen-Treffen in Mannheim 08.-10.04.18

Unmittelbar im Anschluss an den DACH-Kongress fand fĂŒr 2 Tage das zweite internationale AssessorInnen-Treffen statt. Angereist waren 16 AssessorInnen aus 6 verschiedenen LĂ€ndern: aus den USA, Großbrittanien, Niederlanden, Schweiz, Österreich und Deutschland.

Neben Austausch und Kontakt stand viel inhaltliches Arbeiten an. So haben wir folgende Themen besprochen:

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Abschied von Verena Jegher

verena-jegher-abschied

Unsere geschÀtzte Kollegin Verena Jegher ist am 11. August friedlich aus diesem Leben gegangen. Bis zuletzt hat sie im Team Deutsch-Schweiz als Assessorin gearbeitet und mit viel Engagement, Liebe und WÀrme Kandidaten begleitet und den Zertifizierungsprozess mitgestaltet.

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Neues vom AssessorInnen Team der deutsch-sprachigen Schweiz

Nach unserem letzten Assessment im Herbst 2014 hat Marianne KÀnel Möckli mitgeteilt, dass sie zum Ende des Jahres 2014 ihre TÀtigkeit als Assessorin im deutschsprachigen Schweizer Team aufgeben werde. Damit standen wir zum zweiten Mal innerhalb weniger Jahre vor der Herausforderung, das Team stimmig zu ergÀnzen.

Zu den Besonderheiten der Schweiz zĂ€hlt, dass wir 4 Sprachregionen haben, die unser Land ausmachen. Die einzelnen Sprachregionen lehnen sich an das benachbarte Ausland an (Frankreich, Deutschland-Österreich/Italien) und haben gleichwohl ihre eigenen Geschichte, Kultur, Vorgehensweisen. Das föderative Gedankengut ist in uns stark verankert. Daneben zĂ€hlt im deutsch-sprachigen Teil der Schweiz, dass wir mehrheitlich Zertifizierungskandidaten haben, die entweder eine besondere Beziehung zur Schweiz haben oder sich wĂŒnschen, ihren Zertifizierungsprozess in Schweizerdeutsch zu absolvieren, da es fĂŒr sie eine besondere Vertrautheit bedeutet, in ihrer Muttersprache sprechen zu können.

All dem möchten wir gerne gerecht werden und haben uns dabei von einer Regelung des französisch-sprachigen Teams in der Schweiz, mit dem wir in regelmĂ€ĂŸigem Austausch stehen, inspirieren lassen: dort gibt es neben den AssessorInnen ein unterstĂŒtzendes Team, aus dessen Kreis gegebenenfalls auch spĂ€ter weitere Kandidaten ins Team nachrĂŒcken können.

So haben auch wir ein Team gebildet, welches aus drei “Paaren” besteht: Jede/jeder Assessor/in hat eine TrainerIn zur UnterstĂŒtzung an der Seite. In jedem Paar haben wir damit eine Person, die (auch) Schweizerdeutsch spricht.

Bereits vor der offiziellen Ausschreibung der freien PlĂ€tze in unserem Team waren wir mit Sylvie Hörning, Benedikt Loser und Tina Schmitt in Kontakt. Da keinen weiteren Bewerber fĂŒr unser Team kamen, können wir euch heute mit Freude folgende Neukonstellation des Schweizer Teams verkĂŒnden:

AssessorInnen:  Michael Dillo, Verena Jegher, Tina Schmitt

Als UnterstĂŒtzerInnen im Team wirken mit: Sylvie Hörning, Marianne KĂ€nel Möckli, Benedikt Loser

Zum Abschluss noch eine kurze Anmerkung zur speziellen Zusammenarbeit in unserem vergrĂ¶ĂŸerten Team: Wir haben mit Marianne und Verena zwei AssessorInnen „der ersten Stunde” (bezogen auf das seit 2009 neu gestartete  Zertifizierungsmodell).

Michael und Tina sind innerhalb der letzten zwei Jahre als Assessorinnen dazugestossen und Benedikt und Sylvie beteiligen sich seit einigen Monaten logistisch unterstĂŒtzend. Dank der geographischen NĂ€he haben wir uns im ersten Halbjahr 2015 schon zwei Mal als Team persönlich getroffen und gehen die anstehenden Aufgaben (z.B. Mentoring-Tage im Dezember 2015 und Assessment im April 2016) in enger Abstimmung miteinander an. Fragen und Anliegen, die an uns herangetragen werden, besprechen und entscheiden wir in gegenseitiger Achtsamkeit und WertschĂ€tzung als miteinander lernendes und wachsendes Team.

Es ist uns ein Herzensanliegen, ein Gleichgewicht zu finden in dem Tanz mit dem AssessorInnenteam aus Deutschland, wo wir alle als eigenstÀndige Partnerinnen zusammentanzen können.

Herzliche GrĂŒsse vom AssessorInnen-Team der deutsch-sprachigen Schweiz:

Michael Dillo, Sylvie Hörning, Verena Jegher, Marianne KÀnel Möckli, Benedikt Loser, Tina Schmitt

 

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Neue AssessorInnen im Team Wien-MĂŒnchen

Das Team Wien-MĂŒnchen hat VerstĂ€rkung bekommen

Nachdem zum Ende des letzten Jahres drei AssessorInnen zurĂŒckgetreten sind, haben die deutsch-sprechenden AssessorInnen endlich wieder VerstĂ€rkung bekommen.

Bei unserem letzten persönlichen Treffen im Februar haben wir AssessorInnen ein Verfahren kreiert, um die gesamte TrainerInnengemeinschaft in die Auswahl von neuen AssessorInnen mit einzubeziehen. Die Schritte/Vorgehensweise dieses Verfahrens wurden im MĂ€rz 2015 veröffentlicht. Daraufhin haben sich mĂŒndlich und schriftlich einige CNVC-TrainerInnen gemeldet und/oder Ihre Motivation sowie ein Kurzportait in die Yahoogroup der CNVC-TrainerInnen gestellt. Danach gab es Zeit fĂŒr RĂŒckmeldungen, RĂŒckfragen und Feedback.

Nach Sichtung aller Angebote, Email-Austausch und Besprechungen in Telefonkonferenzen sind wir zu einer gemeinsamen Entscheidung gekommen.

Mit großer Freude und Zuversicht auf eine konstruktive Zusammenarbeit heißen wir Susanne Kraft aus Königsdorf, Frank Gaschler aus Hohenlinden und Sabine Geiger aus Emmering ganz herzlich willkommen. Sie werden ab sofort das Team Wien-MĂŒnchen mit Esther Gerdts und Deborah Bellamy komplettieren und unterstĂŒtzen.

Das gesamte AssessorInnenteam der deutschsprechenden LĂ€nder und Regionen heißt sie willkommen und wĂŒnscht ihnen einen guten Start!

SusanneKraft Frank Gaschler Sabine Geiger1

 

 

 

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Aus dem Herzen: mein Blick auf den Zertifizierungsprozess. Von Michael Dillo

Michael Dillo

Michael Dillo hat von seinem Besuch in USA einen offenen persönlichen Brief geschrieben zu seinen Erfahrungen dort und seinem ResumĂ©e fĂŒr seine Sicht auf den Zertifizierungsprozess:


 

Michael DilloHallo alle zusammen,

ich heisse Michael Dillo. Im Jahr 1997 habe ich mein erstes GFK-Seminar bei Marshall in Reigoldswil in der Schweiz besucht. 2004 habe ich die Empfehlung als zertifizierter Trainer erhalten. Im Jahr 2013 hat mir Rita Herzog die Anerkennung als Assessor fĂŒr das Team Deutsch-Schweiz ausgesprochen. Im Februar dieses Jahres wurde ich vom Educational Services-Team in das Certification Coordinating Council (CCC) gewĂ€hlt. Dieses Team tritt die Nachfolge von Rita Koordinatorin des Educational Services Teams an. Rita selbst wird das CCC als Beraterin weiter unterstĂŒtzen.

Wenn ich mich hier an euch wende, dann möchte ich offenlegen, was mich mit Blick auf die Zertifizierung von TrainerInnen im Inneren bewegt.

Ich besuche gerade Albuquerque und habe gestern Marshalls letzte RuhestĂ€tte besucht. Seine Urne ist am Fuß eines Baumes weniger als drei Kilometer vom Center for Nonviolent Communication entfernt beigesetzt. Dort habe ich drei Steine niedergelegt, die ich von den WasserfĂ€llen bei Reigoldswil mitgebracht habe. Marshall hat diesen Ort oft mit den TeilnehmerInnen seiner Seminare besucht. Ich habe mich an den Baum gesetzt und eine sanfte und friedvolle Energie wahrgenommen. Dort sitzend habe ich meine Beobachtungen ĂŒber alles, was ich gerade um das CNVC herum wahrnehme, dem Wind ĂŒbergeben. Schließlich habe ich versprochen, dass ich alles in meinen KrĂ€ften stehende tun werde, um das Vertrauen zu erfĂŒllen, das meine Zertifizierung-Kandidaten in mich, in den Zertifizierungsprozess und in die IntegritĂ€t der GFK setzen – was auch immer die Zukunft des CNVC sein wird.

Als die Idee zur Bildung des CCC aufkam, habe ich die Idee geĂ€ussert, dass ich sehr grossen Wert darauf legen wĂŒrde, die Arbeit der Gruppe mit einem persönlichen Treffen zu beginnen. Mein bevorzugter Ort fĂŒr das Treffen war das Haus von Rita in Cleveland, das in den 80er Jahren eine Art BĂŒro fĂŒr das CNVC gewesen ist. Dort hat Rita begonnen, den Zertifizierungsprozess zu koordinieren.

Als ich meine utopische Strategie fĂŒr mein BedĂŒrfnis nach Verbindung eingebracht habe, hĂ€tte ich mir nicht vorstellen können mit wie viel Leichtigkeit sich das Treffen dann arrangieren liess. Letzte Woche haben wir (Rita Herzog, Sylvia Haskvitz, Marisa Sleeter, Barbara Larsson und ich) uns fĂŒr drei Tage in Ritas Haus in Cleveland getroffen. Von Beginn an waren wir uns einig, das die QualitĂ€t der Verbindung das ist, was uns vor allem am Herzen liegt und wir erst zur Bearbeitung der Tagesordnungspunkte ĂŒbergehen, wenn diese QualitĂ€t fĂŒr uns alle gegeben ist. TatsĂ€chlich fĂ€llt es mir gerade schwer darĂŒber zu schreiben, was ich alles erlebt habe, weil immer wieder Bilder in meinem Inneren auftauchen, die mich mit tiefer Freude und Liebe erfĂŒllen. (Beim Schreiben dieses Mails betrauere ich gerade die Nachricht, dass sich Barbara gestern entschieden hat, vom CCC zurĂŒckzutreten, um sich ganz auf ihre Arbeit im New Future Prozess zu konzentrieren.)

In dieser AtmosphĂ€re tiefer Verbindung haben wir die Nachrichten vom CNVC von Gehalts-Senkungen und Entlassungen erhalten, die uns alle aber ganz besonders Marisa sehr betroffen zurĂŒckgelassen hat. Gemeinsam sind wir durch Momente tiefen Schmerzes und gegenseitiger UnterstĂŒtzung gegangen in der Zeit, die wir zusammen waren. Immer wieder sind mir die Zeilen aus Marshalls Lied: “I never feel more given to – Ich fĂŒhle mich nie mehr beschenkt …“ in den Sinn gekommen.

Mit einem Herz, gefĂŒllt mit enormer Dankbarkeit fĂŒr die Verbindung, die ich erlebt habe, verliess ich Cleveland um nach Albuquerque zu reisen. Ich fĂŒhle mich gestĂ€rkt in meiner Mitarbeit im CCC, dass wir “Macht mit“ ausĂŒben werden und zuerst und vor allem das schĂŒtzen und unterstĂŒtzen, was Ritas grösstes Herzensanliegen ist: „… fĂŒr die Menschen in aller Welt, die das möchten, Zugang zur GFK bereitzustellen“.

Eines der Marshall Zitate, dem ich versuche, in jedem Augenblick zu folgen, selbst dann, wenn es scheint, dass es ein vollstĂ€ndig unpassender Moment dafĂŒr zu sein scheint: „Take your time – Lass dir Zeit „. Nur wenn ich der Verbindung zu mir selbst und dem anderen sicher bin, möchte ich den nĂ€chsten Schritt tun. Ich gebe meinen Kandidaten das Versprechen, dass ich diesen Weg nicht verlassen werde. Ich bin in tiefem Vertrauen, dass diejenigen den Weg mit mir fortsetzen werden, die sich sicher mit mir fĂŒhlen, was auch immer die Zukunft der CNVC Zertifizierung sein wird.

Herzlich,

Michael

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Team MĂŒnchen-Steinheim: Ausscheiden von Sabine und Wolfgang Hager

Assessorenteam MĂŒnchen-Steinheim: Esther Gerdts, Wolfgang Hager, Sabine Hager

Sabine und Wolfgang Hager aus Steinheim sind zum Ende des Jahres 2014 aus persönlichen GrĂŒnden aus dem AssessorInnen-Team „MĂŒnchen-Steinheim“ und damit auch aus dem Internationalen Team ausgeschieden.

Unsere Mentoring-/Assessmenttage fanden im Wechsel in MĂŒnchen und in Steinheim statt. Ich habe Sabine und Wolfgang Hager im Jahre 2000 bei der MediatorInnen-Ausbildung bei Katharina Sander und Christoph Hatlapa im Lebensgarten in Steyerberg kennen- und schĂ€tzen gelernt. Seitdem waren wir ĂŒber die Gewaltfreie Kommunikation miteinander verbunden. Beim AssessorInentraining im Juli in Stuttgart 2008 trafen wir uns wieder und beschlossen, im Team zusammen zu arbeiten. Wir haben uns nicht nur als BegleiterInnen und UnterstĂŒtzerInnen der CNVC-TrainerkandidatInnen erlebt, sondern auch in einem kontinuierlichen Lern- und Wachstumsprozess mit aufrichtigem Feedback und gegenseitiger UnterstĂŒtzung. Unsere Mentoring- und Assessmenttage haben wir in Freude, Leichtigkeit und gegenseitigem Vertrauen durchgefĂŒhrt. Ich bedaure, dass Sabine und Wolfgang ausscheiden und habe gleichzeitig VerstĂ€ndnis fĂŒr ihre neue Ausrichtung.

Ich danke euch beiden fĂŒr euer Engagement und die vielen RĂŒckmeldungen und Anregungen, die ich von euch bekommen habe. Alles Gute euch beiden!

Esther Gerdts

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Team Deutsch-Schweiz: Ausscheiden von Marianne KÀnel Möckli

Marianne KÀnel-Möckli

Team Deutsch-SchweizZum 31.12.2015 ist Marianne KĂ€nel Möckli aus gesundheitlichen GrĂŒnden aus unserem Team Deutsch-Schweiz und damit auch aus dem internationalen Team ausgeschieden.

In einem Abschiedsschreiben an die Gruppe der deutsch sprechenden AssessorInnen hat uns Marianne im Januar mitgegeben, was ihr als scheidende Assessorin fĂŒr ihre Nachfolge wichtig ist. Gerne lassen wir ihre eigenen Worte sprechen, um zu zeigen, wie wir sie selbst als Assessorin erlebt haben:

„Mir geht es darum, dass eine Assessorin lebt, was sie lehrt. Denn nur das gibt mir das Vertrauen, dass das Geschenk von Marshall, das mir (und vielen Menschen, mit denen ich gearbeitet und gefeiert habe) zu einer völlig neuen LebensqualitĂ€t verholfen hat, dass dieses Geschenk weitere FrĂŒchte tragen wird.

Weiter ist mir wichtig, dass ein AssessorInnen-Team, das zusammen arbeitet, dies mit Freude tut, und in der SpiritualitĂ€t und im Wissen darum, dass es diesen Ort auch wirklich gibt, jenseits vom Denken, es gebe so etwas wie richtiges und falsches Handeln, weil jedes Mitglied eines Teams diesen Ort kennt.“

Wir verabschieden Marianne aus unserem AssessorInnen Team der Deutsch-Schweiz mit einem ganz herzlichen Dank und ein wenig wehmĂŒtig angesichts der nĂ€hrenden Begegnungen und der liebevollen Verbindung, die wir immer wieder mit ihr erleben durften. Gleichzeitig freuen wir uns darĂŒber, dass sie – soweit sie mag und ihre KrĂ€fte es erlauben – weiter als Mentorin mit uns und einigen KandidatInnen im Austausch bleiben wird.

FĂŒr das AssessorInnen Team Deutsch-Schweiz

Michael Dillo und Verena Jegher

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