AssessorInnen-Team

Abschied von Verena Jegher

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Unsere geschätzte Kollegin Verena Jegher ist am 11. August friedlich aus diesem Leben gegangen. Bis zuletzt hat sie im Team Deutsch-Schweiz als Assessorin gearbeitet und mit viel Engagement, Liebe und Wärme Kandidaten begleitet und den Zertifizierungsprozess mitgestaltet.

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Neues vom AssessorInnen Team der deutsch-sprachigen Schweiz

Nach unserem letzten Assessment im Herbst 2014 hat Marianne Känel Möckli mitgeteilt, dass sie zum Ende des Jahres 2014 ihre Tätigkeit als Assessorin im deutschsprachigen Schweizer Team aufgeben werde. Damit standen wir zum zweiten Mal innerhalb weniger Jahre vor der Herausforderung, das Team stimmig zu ergänzen.

Zu den Besonderheiten der Schweiz zählt, dass wir 4 Sprachregionen haben, die unser Land ausmachen. Die einzelnen Sprachregionen lehnen sich an das benachbarte Ausland an (Frankreich, Deutschland-Österreich/Italien) und haben gleichwohl ihre eigenen Geschichte, Kultur, Vorgehensweisen. Das föderative Gedankengut ist in uns stark verankert. Daneben zählt im deutsch-sprachigen Teil der Schweiz, dass wir mehrheitlich Zertifizierungskandidaten haben, die entweder eine besondere Beziehung zur Schweiz haben oder sich wünschen, ihren Zertifizierungsprozess in Schweizerdeutsch zu absolvieren, da es für sie eine besondere Vertrautheit bedeutet, in ihrer Muttersprache sprechen zu können.

All dem möchten wir gerne gerecht werden und haben uns dabei von einer Regelung des französisch-sprachigen Teams in der Schweiz, mit dem wir in regelmäßigem Austausch stehen, inspirieren lassen: dort gibt es neben den AssessorInnen ein unterstützendes Team, aus dessen Kreis gegebenenfalls auch später weitere Kandidaten ins Team nachrücken können.

So haben auch wir ein Team gebildet, welches aus drei “Paaren” besteht: Jede/jeder Assessor/in hat eine TrainerIn zur Unterstützung an der Seite. In jedem Paar haben wir damit eine Person, die (auch) Schweizerdeutsch spricht.

Bereits vor der offiziellen Ausschreibung der freien Plätze in unserem Team waren wir mit Sylvie Hörning, Benedikt Loser und Tina Schmitt in Kontakt. Da keinen weiteren Bewerber für unser Team kamen, können wir euch heute mit Freude folgende Neukonstellation des Schweizer Teams verkünden:

AssessorInnen:  Michael Dillo, Verena Jegher, Tina Schmitt

Als UnterstützerInnen im Team wirken mit: Sylvie Hörning, Marianne Känel Möckli, Benedikt Loser

Zum Abschluss noch eine kurze Anmerkung zur speziellen Zusammenarbeit in unserem vergrößerten Team: Wir haben mit Marianne und Verena zwei AssessorInnen „der ersten Stunde” (bezogen auf das seit 2009 neu gestartete  Zertifizierungsmodell).

Michael und Tina sind innerhalb der letzten zwei Jahre als Assessorinnen dazugestossen und Benedikt und Sylvie beteiligen sich seit einigen Monaten logistisch unterstützend. Dank der geographischen Nähe haben wir uns im ersten Halbjahr 2015 schon zwei Mal als Team persönlich getroffen und gehen die anstehenden Aufgaben (z.B. Mentoring-Tage im Dezember 2015 und Assessment im April 2016) in enger Abstimmung miteinander an. Fragen und Anliegen, die an uns herangetragen werden, besprechen und entscheiden wir in gegenseitiger Achtsamkeit und Wertschätzung als miteinander lernendes und wachsendes Team.

Es ist uns ein Herzensanliegen, ein Gleichgewicht zu finden in dem Tanz mit dem AssessorInnenteam aus Deutschland, wo wir alle als eigenständige Partnerinnen zusammentanzen können.

Herzliche Grüsse vom AssessorInnen-Team der deutsch-sprachigen Schweiz:

Michael Dillo, Sylvie Hörning, Verena Jegher, Marianne Känel Möckli, Benedikt Loser, Tina Schmitt

 

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Neue AssessorInnen im Team Wien-München

Das Team Wien-München hat Verstärkung bekommen

Nachdem zum Ende des letzten Jahres drei AssessorInnen zurückgetreten sind, haben die deutsch-sprechenden AssessorInnen endlich wieder Verstärkung bekommen.

Bei unserem letzten persönlichen Treffen im Februar haben wir AssessorInnen ein Verfahren kreiert, um die gesamte TrainerInnengemeinschaft in die Auswahl von neuen AssessorInnen mit einzubeziehen. Die Schritte/Vorgehensweise dieses Verfahrens wurden im März 2015 veröffentlicht. Daraufhin haben sich mündlich und schriftlich einige CNVC-TrainerInnen gemeldet und/oder Ihre Motivation sowie ein Kurzportait in die Yahoogroup der CNVC-TrainerInnen gestellt. Danach gab es Zeit für Rückmeldungen, Rückfragen und Feedback.

Nach Sichtung aller Angebote, Email-Austausch und Besprechungen in Telefonkonferenzen sind wir zu einer gemeinsamen Entscheidung gekommen.

Mit großer Freude und Zuversicht auf eine konstruktive Zusammenarbeit heißen wir Susanne Kraft aus Königsdorf, Frank Gaschler aus Hohenlinden und Sabine Geiger aus Emmering ganz herzlich willkommen. Sie werden ab sofort das Team Wien-München mit Esther Gerdts und Deborah Bellamy komplettieren und unterstützen.

Das gesamte AssessorInnenteam der deutschsprechenden Länder und Regionen heißt sie willkommen und wünscht ihnen einen guten Start!

SusanneKraft Frank Gaschler Sabine Geiger1

 

 

 

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Aus dem Herzen: mein Blick auf den Zertifizierungsprozess. Von Michael Dillo

Michael Dillo

Michael Dillo hat von seinem Besuch in USA einen offenen persönlichen Brief geschrieben zu seinen Erfahrungen dort und seinem Resumée für seine Sicht auf den Zertifizierungsprozess:


 

Michael DilloHallo alle zusammen,

ich heisse Michael Dillo. Im Jahr 1997 habe ich mein erstes GFK-Seminar bei Marshall in Reigoldswil in der Schweiz besucht. 2004 habe ich die Empfehlung als zertifizierter Trainer erhalten. Im Jahr 2013 hat mir Rita Herzog die Anerkennung als Assessor für das Team Deutsch-Schweiz ausgesprochen. Im Februar dieses Jahres wurde ich vom Educational Services-Team in das Certification Coordinating Council (CCC) gewählt. Dieses Team tritt die Nachfolge von Rita Koordinatorin des Educational Services Teams an. Rita selbst wird das CCC als Beraterin weiter unterstützen.

Wenn ich mich hier an euch wende, dann möchte ich offenlegen, was mich mit Blick auf die Zertifizierung von TrainerInnen im Inneren bewegt.

Ich besuche gerade Albuquerque und habe gestern Marshalls letzte Ruhestätte besucht. Seine Urne ist am Fuß eines Baumes weniger als drei Kilometer vom Center for Nonviolent Communication entfernt beigesetzt. Dort habe ich drei Steine niedergelegt, die ich von den Wasserfällen bei Reigoldswil mitgebracht habe. Marshall hat diesen Ort oft mit den TeilnehmerInnen seiner Seminare besucht. Ich habe mich an den Baum gesetzt und eine sanfte und friedvolle Energie wahrgenommen. Dort sitzend habe ich meine Beobachtungen über alles, was ich gerade um das CNVC herum wahrnehme, dem Wind übergeben. Schließlich habe ich versprochen, dass ich alles in meinen Kräften stehende tun werde, um das Vertrauen zu erfüllen, das meine Zertifizierung-Kandidaten in mich, in den Zertifizierungsprozess und in die Integrität der GFK setzen – was auch immer die Zukunft des CNVC sein wird.

Als die Idee zur Bildung des CCC aufkam, habe ich die Idee geäussert, dass ich sehr grossen Wert darauf legen würde, die Arbeit der Gruppe mit einem persönlichen Treffen zu beginnen. Mein bevorzugter Ort für das Treffen war das Haus von Rita in Cleveland, das in den 80er Jahren eine Art Büro für das CNVC gewesen ist. Dort hat Rita begonnen, den Zertifizierungsprozess zu koordinieren.

Als ich meine utopische Strategie für mein Bedürfnis nach Verbindung eingebracht habe, hätte ich mir nicht vorstellen können mit wie viel Leichtigkeit sich das Treffen dann arrangieren liess. Letzte Woche haben wir (Rita Herzog, Sylvia Haskvitz, Marisa Sleeter, Barbara Larsson und ich) uns für drei Tage in Ritas Haus in Cleveland getroffen. Von Beginn an waren wir uns einig, das die Qualität der Verbindung das ist, was uns vor allem am Herzen liegt und wir erst zur Bearbeitung der Tagesordnungspunkte übergehen, wenn diese Qualität für uns alle gegeben ist. Tatsächlich fällt es mir gerade schwer darüber zu schreiben, was ich alles erlebt habe, weil immer wieder Bilder in meinem Inneren auftauchen, die mich mit tiefer Freude und Liebe erfüllen. (Beim Schreiben dieses Mails betrauere ich gerade die Nachricht, dass sich Barbara gestern entschieden hat, vom CCC zurückzutreten, um sich ganz auf ihre Arbeit im New Future Prozess zu konzentrieren.)

In dieser Atmosphäre tiefer Verbindung haben wir die Nachrichten vom CNVC von Gehalts-Senkungen und Entlassungen erhalten, die uns alle aber ganz besonders Marisa sehr betroffen zurückgelassen hat. Gemeinsam sind wir durch Momente tiefen Schmerzes und gegenseitiger Unterstützung gegangen in der Zeit, die wir zusammen waren. Immer wieder sind mir die Zeilen aus Marshalls Lied: “I never feel more given to – Ich fühle mich nie mehr beschenkt …“ in den Sinn gekommen.

Mit einem Herz, gefüllt mit enormer Dankbarkeit für die Verbindung, die ich erlebt habe, verliess ich Cleveland um nach Albuquerque zu reisen. Ich fühle mich gestärkt in meiner Mitarbeit im CCC, dass wir “Macht mit“ ausüben werden und zuerst und vor allem das schützen und unterstützen, was Ritas grösstes Herzensanliegen ist: „… für die Menschen in aller Welt, die das möchten, Zugang zur GFK bereitzustellen“.

Eines der Marshall Zitate, dem ich versuche, in jedem Augenblick zu folgen, selbst dann, wenn es scheint, dass es ein vollständig unpassender Moment dafür zu sein scheint: „Take your time – Lass dir Zeit „. Nur wenn ich der Verbindung zu mir selbst und dem anderen sicher bin, möchte ich den nächsten Schritt tun. Ich gebe meinen Kandidaten das Versprechen, dass ich diesen Weg nicht verlassen werde. Ich bin in tiefem Vertrauen, dass diejenigen den Weg mit mir fortsetzen werden, die sich sicher mit mir fühlen, was auch immer die Zukunft der CNVC Zertifizierung sein wird.

Herzlich,

Michael

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Team München-Steinheim: Ausscheiden von Sabine und Wolfgang Hager

Assessorenteam München-Steinheim: Esther Gerdts, Wolfgang Hager, Sabine Hager

Sabine und Wolfgang Hager aus Steinheim sind zum Ende des Jahres 2014 aus persönlichen Gründen aus dem AssessorInnen-Team „München-Steinheim“ und damit auch aus dem Internationalen Team ausgeschieden.

Unsere Mentoring-/Assessmenttage fanden im Wechsel in München und in Steinheim statt. Ich habe Sabine und Wolfgang Hager im Jahre 2000 bei der MediatorInnen-Ausbildung bei Katharina Sander und Christoph Hatlapa im Lebensgarten in Steyerberg kennen- und schätzen gelernt. Seitdem waren wir über die Gewaltfreie Kommunikation miteinander verbunden. Beim AssessorInentraining im Juli in Stuttgart 2008 trafen wir uns wieder und beschlossen, im Team zusammen zu arbeiten. Wir haben uns nicht nur als BegleiterInnen und UnterstützerInnen der CNVC-TrainerkandidatInnen erlebt, sondern auch in einem kontinuierlichen Lern- und Wachstumsprozess mit aufrichtigem Feedback und gegenseitiger Unterstützung. Unsere Mentoring- und Assessmenttage haben wir in Freude, Leichtigkeit und gegenseitigem Vertrauen durchgeführt. Ich bedaure, dass Sabine und Wolfgang ausscheiden und habe gleichzeitig Verständnis für ihre neue Ausrichtung.

Ich danke euch beiden für euer Engagement und die vielen Rückmeldungen und Anregungen, die ich von euch bekommen habe. Alles Gute euch beiden!

Esther Gerdts

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Team Deutsch-Schweiz: Ausscheiden von Marianne Känel Möckli

Marianne Känel-Möckli

Team Deutsch-SchweizZum 31.12.2015 ist Marianne Känel Möckli aus gesundheitlichen Gründen aus unserem Team Deutsch-Schweiz und damit auch aus dem internationalen Team ausgeschieden.

In einem Abschiedsschreiben an die Gruppe der deutsch sprechenden AssessorInnen hat uns Marianne im Januar mitgegeben, was ihr als scheidende Assessorin für ihre Nachfolge wichtig ist. Gerne lassen wir ihre eigenen Worte sprechen, um zu zeigen, wie wir sie selbst als Assessorin erlebt haben:

„Mir geht es darum, dass eine Assessorin lebt, was sie lehrt. Denn nur das gibt mir das Vertrauen, dass das Geschenk von Marshall, das mir (und vielen Menschen, mit denen ich gearbeitet und gefeiert habe) zu einer völlig neuen Lebensqualität verholfen hat, dass dieses Geschenk weitere Früchte tragen wird.

Weiter ist mir wichtig, dass ein AssessorInnen-Team, das zusammen arbeitet, dies mit Freude tut, und in der Spiritualität und im Wissen darum, dass es diesen Ort auch wirklich gibt, jenseits vom Denken, es gebe so etwas wie richtiges und falsches Handeln, weil jedes Mitglied eines Teams diesen Ort kennt.“

Wir verabschieden Marianne aus unserem AssessorInnen Team der Deutsch-Schweiz mit einem ganz herzlichen Dank und ein wenig wehmütig angesichts der nährenden Begegnungen und der liebevollen Verbindung, die wir immer wieder mit ihr erleben durften. Gleichzeitig freuen wir uns darüber, dass sie – soweit sie mag und ihre Kräfte es erlauben – weiter als Mentorin mit uns und einigen KandidatInnen im Austausch bleiben wird.

Für das AssessorInnen Team Deutsch-Schweiz

Michael Dillo und Verena Jegher

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