Abschied von Isolde Teschner, der „Mutter“ der Zertifizierung im deutschsprechenden Raum

Isolde TeschnerMit großem Bedauern und Trauer nehmen wir Abschied von Isolde Teschner, die am 30.01.17 im Alter von 80 Jahren gestorben ist.

Isolde hat so viel dazu beigetragen, dass die GFK sich in Deutschland so sehr verbreitet hat.

Sie hatte als Erste Marshall Rosenberg nach Deutschland geholt, 1986 gab er so seinen ersten Workshop außerhalb den USA und kam lange Jahre wieder.

Später begleitete Isolde als erste Assessorin im deutschsprechenden Raum viele der derzeitigen zert. TrainerInnen auf ihrem Zertifizierungsweg, bis der Zertifizierungsprozess nach dem von Marshall ausgesprochenden Stopp auf neue Beine gestellt wurde.

Wir nachfolgenden AssessorInnen durften auf ihren Erfahrungen aufbauen und uns so manchen Rat bei ihr holen. Vielen Dank dir für diese reiche und liebevolle Unterstützung, liebe Isolde! Wir werden dich sicher alle als die „Mutter“ der deutschsprachigen Zertifizierung in unseren Herzen halten!

 


 

Hier hat der DACH e.V. eine Abschiedsseite gestaltet, auf der Erinnerungen geteilt und Abschied genommen werden kann.

 


 

Noch ein paar persönliche Abschiedsworte von mir, Marianne Sikor:

Ich bin sehr dankbar, dass Isolde ein Teil meines GFK-Weges war und halte viele Erinnerungen an sie in meinem Herzen. Diese möchte ich hier noch einmal feiern:

  • ihr Engagement für ein GFK-Netzwerk, das sich z.B. durch ihre Anwesenheit auf unzähligen Trainertreffen in München und Niederkaufungen zeigte, oder auch durch ihre Mit-Begründung des D-A-CH e.V;
  • ihre Warmherzigkeit, ihr offenes Herz, ihre Ruhe;
  • ihr offenes Haus, in dem ich bei einigen Sommerfesten des Münchner Netzwerks feiern konnte;
  • mein Abschlussassessment bei ihr, bei dem wir uns viel darüber unterhielten, wie ich die GFK mit meinem Kindern lebe;
  • ihr unermüdlicher Einsatz für den Frieden, den ich z.B. in ihrem Engagement in Israel/Palästina erlebte;
  • ihre Freude, wenn wir uns nach meinem Wegzug aus München auf einem Trainertreffen wiedergesehen haben, bei denen sie sich immer nach meinen Kinder erkundigt hat, die bei den Sommerfesten und Vorstandstreffen in ihrem Garten spielen konnten.

Danke, Isolde, für all dein Da-Sein!